Tipps zum Kauf von Kindermöbeln
Kindermöbel zu kaufen, ist nicht unbedingt einfach. Hat der Nachwuchs doch auch schon einen eigenen Geschmack und schließlich geht es ja um sein eigenes kleines Reich, das da gestaltet werden soll. Dennoch sind die Eltern in der Verantwortung bei der Auswahl.
Hierzu einige Tipps:
Die Kindermöbel sollten kindgerecht sein. Versuchen wir also, uns neben dem praktischen Nutzen des Mobiliars auch auf die kindliche Perspektive und Verhaltensweise einzustellen. Zunächst sollten Verletzungsgefahren möglichst auszuschließen sein. Die Kindermöbel sollten generell keine scharfen Ecken und Kanten aufweisen - auch nicht bei offenstehenden Schränken. Die Griffe und Gelenke der Türen und Klappen sollten so robust sein, daß sie auch einen kleinen Trotzausbruch unbeschadet überstehen. Hier sind z.B. Gelenke aus Ganzmetall sicher besser als Gelenke, die Kunststoffteile zur Befestigung aufweisen. Auch sollten die Griffe so angeordnet sein, dass das Kind das Möbel selber gut öffnen und somit zur Ordnung erzogen werden kann. Das Kinderbett sollte flexibel nutzbar sein. Sowohl zum Schlafen aber auch tagsüber als bequeme Sitzgelegenheit und als Spielfläche. Eine austauschbare Matratze sorgt dafür, dass das Bett auch nach einigen Jahren noch gesunden Schlaf ermöglicht. Beim ersten Schreibtisch des Nachwuchses sind Modelle von Vorteil, die mit dem Kind mitwachsen - also in der Höhe angepasst werden können. Viele Schubladen mit kleinen Ordnungshelfern und evtl. eine abgeschrägte Buchablage helfen dem Kind bei seinen Hausaufgaben. Und ein sicherer Schreibtischstuhl mit mindestens 5 Rollen, ergonomischer Sitzfläche und in Höhe und Neigung verstellbarer Rückenlehne beugt späteren Haltungsschäden vor. Bei der Farbgebung des Mobiliars kann sowohl der Geschmack des Kindes mit berücksichtigt werden als auch die Wirkung von Farben auf die Psyche: anregende Farben für das eher ruhige Kind oder beruhigende Farben für den kleinen Wirbelwind.
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